Lebens- und Berufsorientierung für die Sekundarstufe I


Wenn es um die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen*) geht, waren junge Menschen lange auf sich allein gestellt.
*) Schlüsselkompetenzen = allgemeine notwendige Fähigkeiten und Fertigkeiten - nicht nur - in Schule, Ausbildung und Beruf
Je nach Interessenlage und Standpunkt werden unterschiedliche Ziele mit der Entwicklung
oder Feststellung von Kompetenzen verbunden.
Welche Ziele wir mit der Kompetenzentwicklung verbinden,wird durch folgendes Zitat
am besten beschrieben:
"Schlüsselqualifizierung ist (damit) ein entscheidender Lernschritt in der Persönlichkeits-
entwicklung. Sie soll freiwillig getan werden, die eigenen Lernschritte bewusstmachen und
im Einklang mit eigenen Vorstellungen, Zielen sowie eigenen Werthaltungen und dem
Menschenbild erfolgen."
(Richter 1995, S. 26ff).

Kompetenzfeststellung und -entwicklung zielt im Unterricht darauf ab, dass die SchülerInnen

- ihre Stärken einzuschätzen lernen,
- das Lernen lernen,
- lernen, mit Stresssituationen umzugehen,
- sich selbst Ziele setzen und diese auch erreichen.


Diese Kompetenzen sind auch für den schulischen Erfolg wichtig und sollen schon allein aus
diesem Grund Bestandteil des Unterrichts sein.
Sie erhalten aber darüber hinaus zunehmend Bedeutung im Berufswahl- und Bewerbungs-
prozess: Die SchülerInnen müssen sich dort nicht mehr nur für die Ausbildung durch
Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Assessmentcenter quälen. siehe Tipps und Infos...
Zunehmend veranstalten auch Berufsakademien, Fachhochschulen sowie Universitäten
eigene Auswahlverfahren, in denen der NC (Numerus clausus =für die Zulassung erforderlicher Notendurch-
schnitt)
nur noch eines von vielen Auswahlkriterien ist.

Merkmale eines kompetenzorientierten Unterrichts. Ein Aufsatz von Dr. Daniel Preckel

Eine Powerpoint-Präsentation zeigt die Ergebnisse einer Kompetenzstudie:
"Welche Kompetenzen erwarten Ausbilder?"
.

Ein wesentliches Element der Lebens- und Berufsorientierung ist die systematische
Arbeit mit dem Berufswahlpass, die im zweiten Halbjahr des Jahrgangs 7 einsetzt.
Ein Beispiel für die Arbeit mit einem Portfolio ist die Handreichung der EKG für den
3. Teil des Berufswahlpasses - Dokumentation

Ein weiterer Bestandteil des kompetenzorientierten Unterrichts ist die Lernvereinbarung.
Wir zeigen ein Beispiel für eine Lernvereinbarung aus dem Projekt KomPro&Lernen.
Weitere Beispiele...

Bei der Auswertung der Praktikumserfahrungen liegt ein großes Gewicht auf der Entdeckung
und Beobachtung der Entwicklung der persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten
.
Ein Beispiel: Aufgabenstellung für einen Aufsatz zur Auswertung des Betriebspraktikums.

Individuelle Lernpläne und kompetenzorientiertes Unterrichten
Eine Broschüre des Bundeslandes Hessen, hier als Pdf-Datei.

Kompetenzorientiertes Lernen - Erfahrungen mit Notebook-Klassen

Institut Beatenberg - Lernen nach Kompetenzrastern - Pool von Lernmaterialien

Ein Beispiel: Kompetenzorientiertes Lernen in der Flex-Klasse der HS Kellinghusen

Zu den Begriffen "Persönliche Kompetenz, Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz hier klicken

Kompetenzraster zur Selbst- und Fremdeinschätzung hier klicken...

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März 2008